Ausflüge

Ausflug in den Odenwald

Am vergangenen Samstag haben wir uns zusammengefunden, um im schönen Odenwald eine Draisinentour zu machen. Gestartet wurde in Mörlenbach, nach kurzer Einweisung der Fahrer ging es auch schon los. Erstmal die Ampel auf grün schalten und dann hieß es, treten, treten, treten. Allerdings nur für die Fahrer, da die Draisinen durch einen kleinen Elektromotor angetrieben wurden. Hier schon mal ein dickes Dankeschön an Dirk und Jens die für uns die Draisinen in Gang hielten. Ein kurzer Regenschauer tat der guten Laune keinen Abbruch und wir hatten viel Spass während der Fahrt und haben den wunderbaren Ausblick genoßen. In Waldmichelbach angekommen, teilten wir uns. Ein Teil der Gruppe ließ es sich bei leckeren Kaffee und Kuchen gutgehen und der andere Teil nutzte die Gelegenheit, die Sommerrodelbahn zu fahren. Pünktlich zur Abfahrt versammelten wir uns wieder und bestiegen unsere Draisinen um zurück nach Mörlenbach aufzubrechen. Noch schnell ein Gruppenfoto und dann ging es schon zum Abschlussessen in die Törggeles Stube in Großsachsen. Gemeinsam ließen wir dort einen tollen und lustigen Tag ausklingen und freuen uns nun auf eine spannende kommende Runde.

Viele Grüße Maike

Ausflug in den Odenwald 2017

Draisinenfahrt Mörlenbach – Waldmichelbach
Sommerrodelbahn
Törggeles Stube Großsachsen

Bild1
Bild1
Bild2
Bild2
Bild 3
Bild 3
Bild 4
Bild 4
Bild 5
Bild 5
Bild 6
Bild 6

Ausflug nach Wachenheim

Nach einer etwas turbulenten Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln starteten wir gut gelaunt unsere Planwagenfahrt. Valentino und Willi zogen uns friedlich durch die wunderschönen Weinreben Richtung Schloss Wachenheim. Bei schönem Gesang (Einen trinken ma noch, Zwee packen ma noch, drei könne ma noch vertragen…) und bestem Wetter hatten wir sichtlich viel Spass. Nach einem kurzen Halt ging es wieder zurück Richtung Friedelsheim, wo wir schließlich gemütlich einkehrten und uns stärkten. Gegen Abend begaben wir uns wieder auf den Heimweg, der, dank öffentlicher Verkehrsmittel, doch recht lange war:-) Aber nichts desto weniger trotz, Scheeee war´s Mädels!!!!

Wachenheim 2016

rechts Valentino links Willi
rechts Valentino links Willi
Weinstube Haardtblick
Weinstube Haardtblick
Fahrt nach Friedelsheim
Fahrt nach Friedelsheim
Sektkellerei Wachenheim
Sektkellerei Wachenheim

Kegelausflug: Nilkreuzfahrt

Unser gelungener Kegelausflug 
Für unseren diesjährigen Ausflug haben uns für eine „Nilkreuzfahrt“ entschieden. Da
unser Kegelkäschen aufgrund des florierenden Kuchenverkaufs bei den
Wettkämpfen (danke an die fleißigen Bäckerinnen und danke an die hungrigen
Abnehmer) und eifrigen Einzahlung des Fehlwurfgeldes gut gefüllt war, wollten wir
uns diesmal was Schönes gönnen. Eigentlich dachten wir, dass wir uns bei dieser
Kreuzfahrt einfach nur erholen könnten, aber wir wurden eines Besseren belehrt.
Schon beim Betreten des Schiffes wurden wir von eigenartigen Mitreisenden
angesprochen. Eine gewisse Cassandra Montescue Merton ließ es sich nicht
nehmen, jedem mitzuteilen, dass sie ihre Tochter Lady Isabel Merton an einen
gewissen alten Sack namens Lord Allister Harrington verheiraten wollte. Während
man darauf wartete, dass der Nilkreuzer ablegt, hatten Lisa und Kathrin Sorge
darüber seekrank zu werden. Die Sorge verpuffte schnell, als das Schiff begann im
Sonnenuntergang Fahrt aufzunehmen. Entlang des Nils konnte das beleuchtete
Luxor, das irgendwie stark an Heidelberg erinnerte, bewundert werden. Auch als wir
an der angeblichen Pyramide vorbeikamen, kamen manche von uns nicht umhin an
das Heidelberger Schloss zu denken. Wir kamen gar nicht dazu, darüber zu
diskutieren, denn plötzlich stand Lord Harrington mit einer russischen Dame bei uns
am Tisch. Obwohl uns das eigentlich gar nichts anging erzählte er uns
ausschweifend darüber, dass er gegen seinen Willen verheiratet werden solle und
die russisch stämmige Anastasia Rubinova begann gierig auf Monis Schmuck zu
starren. Das Ganze war wirklich eigenartig, denn während des Galadinners kamen
immer wieder fremde Menschen zu uns an den Tisch, die ohne mit der Wimper zu
zucken sich über andere vornehme Mitreisende das Maul zerrissen. Einer schimpfte
über den anderen, Spekulationen wurden immer dubioser und unser Gelächter
immer heftiger. Einige von uns waren dem Wein sehr zugetan, was die heitere
Stimmung immer mehr steigerte. So konnte man auch darüber hinwegsehen, dass
das Essen nicht wie üblich versalzen, sondern verpfeffert war. Bis wir mit unserem
Hauptgang fertig waren, hatten wir noch Bekanntschaft mit einer okkulten Künstlerin
(Ophelia Moonshadow), der russischen Zwillingsschwester (Natascha Ormanova),
der Sekretärin von Lady Cassandra (Clementine Wooldrige) und einer reichen
Amerikanerin (Hedwig Uxham) gemacht. Da bereits teurer Schmuck auf dem Schiff
gestohlen wurde, wurde die arme Moni immer wieder gewarnt, auf den ihren gut
aufzupassen. Während eines Verdauungszigarettchens auf dem Oberdeck befanden
wir uns an einer Schleuse, und die eine oder andere bestaunte interessiert den
Vorgang des Schleusens. Man hätte echt meinen können, man befände sich auf dem
Neckar. Gerade als wir wieder auf dem Weg nach unten waren, drangen plötzlich
hektische Rufe und Geschrei durch das Schiff. Neugierig wie wir waren, wurden wir
von dem Aufruhr magisch angezogen und dann kam der Schock: Lady Cassandra
hang leblos auf einem Stuhl. Wir hatten einen Mörder an Bord. Glücklicherweise
brach keine Panik unter den Passagieren aus. Diese impertinenten Personen, die
schon den ganzen Abend herumstänkerten, huschten wieder von Tisch zu Tisch und
mutmaßten darüber, wer hier eines Mordes fähig wäre. Verdächtig waren die uns auf
einmal alle, denn Lord Harringten tanzte vor Freude mit der Sekretärin der
Verstorbenen, die Stieftochter Lady Isabel verwandelte sich vom Mauerblümchen in
eine femme fatale und die rüstige Hewig Uxham verkündete, dass Lady Isabel ihre
leibliche Tochter sei. Dann noch die russischen Schwestern, die so scharf auf
fremder Leute Schmuck waren und diese seltsame Künstlerin mit ihren noch
seltsameren Bildern. Was für ein Durcheinander! Kurze Zeit später kursierten auch
noch angebliche Zeugenaussagen durch das Schiff, was dazu führte, dass alle noch
verdächtiger wurden. Mittlerweile hatte es Angela gepackt, sie konnte dieses Chaos
nicht länger mit ansehen und begann den ganzen Abend noch mal Revue passieren
zu lassen. Wer hatte wann was gemacht und wer hatte wann was gesagt? Unseren
Nachtisch konnten wir auch nicht wirklich in Ruhe vernaschen, denn Angela
entpuppte sich als eine wahre Detektivin, steckte uns sogar damit an, mit ihr das
Rätsel über den Mord zu lösen. Sobald einer dieser dubiosen Mitreisenden an
unseren Tisch kam, verwickelte Angela diese sofort in ein regelrechtes Kreuzverhör.
Zwischendurch bekamen wir noch mit, dass das Schiff mitten auf dem Nil wendete
und wieder Kurs auf den Heimathafen nahm. Die Anspannung bei uns war
mittlerweile groß, denn irgendwie war es seltsam, sich den Raum mit einer Leiche zu
teilen, die bereits seltsame Gerüche aussendete. Die Diskussionen wurden heftiger
und Schlag auf Schlag kamen böse Geheimnisse zutage. Ophelia Moonshadow war
einst das Kindermädchen von Lady Isabel, wurde damals allerdings von Lady
Cassandra vor die Tür gesetzt. Daraufhin verhungerte das Kind von Ophelia
Moonshadow und ihr Rachedurst war entfacht. Kurzum, die Mörderin war enttarnt.
Erleichtert darüber, dass es keine weiteren Morde mehr zu verzeichnen gab, konnten
wir unversehrt am Heimathafen das Schiff wieder verlassen. Seltsam, seltsam,
irgendwie erinnerte hier alles so an Heidelberg. Mit viel Gekicher machten wir uns auf
den Heimweg. Wahrscheinlich lag es an dem Wein und der frischen Luft, dass
manche an der Bushaltestelle nicht mit dem Bus, sondern per Anhalter nach Hause
kommen wollten. Glücklicherweise schafften wir es geschlossen mit dem Bus bis zur
Bahn. Es ist wahrlich lustig, was für Gestalten zu später Stunde noch unterwegs sind.
Mit viel Lachen sind wir wohlbehalten wieder in Heddesheim angekommen, wo man,
um den herrlichen Abend noch abzurunden, in der ATB noch einen Absacker trinken
ging. Kurzum: ein gelungener und lustiger Abend. An dieser Stelle ein riesengroßes
Dankeschön an die fabelhafte Eventmanagerin Trude für die tolle Planung.
Trude – Beate – Angela – Moni – Saskia – Kathrin – Lisa – Dagmar – Maritta
K.L.